Mono Inc. Open Air 2026
Krönung in der Festung
Ihre aktuelle Open Air Tour führte Mono Inc. am 15.08. in die Festung Mark nach Magdeburg. Wie der Veranstalter auf seiner Seite verlauten ließ, ging es der Band während der Tour vor allem darum, ihre 20-jährige Geschichte in den Fokus zu stellen und Erlebnisse daraus miteinander zu verweben. Das finde ich persönlich besonders interessant. Eine Band, die einst von den Plattenfirmen abgelehnt wurde, unter ihrem eigenen Label veröffentlichen musste und seither 3 Nummer-1-Alben vorzuweisen hat, kommt nun nach Magdeburg, um durch diese beeindruckende Bandgeschichte zu führen. Special Guests an diesem Abend waren Alienare und Sotiria.
René war für euch gestern in der Hitze unterwegs und hat die Emotionen mit seinen Fotos eingefangen. Was seine Eindrücke waren, das lest ihr jetzt.
Als noch sehr junger Blog, gibt es für uns alle im Team natürlich einige erste Male, und so war es auch für René das erste Mal, dass er offiziell in einen Konzertfotograben durfte. Doch die Einweisung durch die sehr freundlichen Securities gestaltete sich problemlos.
Los ging es dann mit Alienare, die, so René, ordentlich Stimmung machten und das Publikum schon mal in Feierlaune versetzten. „Die machen wirklich Spaß.“ Setzte er überrascht hinzu. Das kann ich mir bei dem Dark-Elektro-Sound, der in dem kurzen Video, das er mir schickte, auch gut vorstellen.
Sotiria bekam von ihm ein genauso gutes Urteil. Von dem Auftritt schickte er mir auch ein Video. Frontfrau Sotiria Schenk bekam auf ihre Frage: „Habt ihr Bock, Magdeburg?“ ein schallendes Echo und begeisterte mit ihrem selbst bezeichneten Emo-Pop. Besonders beim Song „Eisblumen“ sang das Publikum kräftig mit.
Dann kam der Hauptakt auf die Bühne. Wie René berichtet, mit einer sehr einnehmenden Bühnenpräsenz. Trotz 30 Grad Außentemperatur, die in der Menge bestimmt noch einmal heißer wirkten, jagte ein Schauer nach dem anderen seinen Rücken herunter. Besonders das Drumbattle zu der Melodie von „Das Boot“ zauberte ihm Gänsehaut auf den Körper.
Nicht nur bei René gab es große Emotionen. So berichtete er, dass auch Sänger Martin Engler sehr ergriffen war, als die Menge beim Abschlusssong „Children of the Dark“ noch mehrere Minuten nach Verstummen der Musik die bekannte Melodie mitsang.
Die Band verkündete später auf Instagram, dass es sich für sie wie Nachhausekommen anfühlte und sie sich bereits auf ein Wiedersehen bei der Symphonic-Tour 2027 freuen.
Auch wir vom Moshpit-Kombinat werden versuchen, wieder für euch mit dabei zu sein und dann mit mehr Mannstärke aufzuwarten.
Danke fürs Lesen und bleibt metallisch. \m/
Christian Peeck, Moshpit Kombinat 2026
Foto: René Schwidder