Phantom Corporation- Commando

Das Phantom Kommando aus Bremen.

 

Die Bremer von Phantom Corporation haben ihre EP Commando rausgebracht, und da konnten wir natürlich nicht widerstehen. Ob das Werk einen an die Boxen kommandiert, oder es doch das Weghören befiehlt, lest ihr jetzt.

Rein geht es verhalten mit Cursed Lands. Sanfte Akustikgitarrenklänge, lassen eine Leere erahnen. Nahtlos geht der Track in When All Roads Lead To Hell über, der die ruhige Verzweiflung für 10 Sekunden übernimmt, bevor sich eine schmerzhafte Wut bahnbricht und den Hörer rausreißt aus der melodischen Trance. Mit Zorn wird der blinde gehorsam beklagt, der an diesen Ort führte, wo alle Straßen Richtung Hölle führen.

Leif Jensen haut dabei Töne aus der Kehle, die an Bands wie Between The Buried And Me erinnern und den Titel Crustcore mehr als verdienen.

In Deep Well wird der Wechsel zwischen brachialem Schredding und technisch brillanten Highspeed-Tapping noch deutlicher wie im Track davor. Da will man gleich eine Pit aufmachen.

World Of Hate ist genau das. 52 Sekunden Brutalität. Hier ist kein Raum, für filigrane Technik.

Phantom Kommando beschließt den Extra Player. Hier fühle ich mich erinnert an eine rauere Version von After The Burial. Noch ne Schippe Geschwindigkeit drauf im Vergleich zu den genannten aber nie unsauber.

Fazit: Wer Bands wie After The Burial, Sodom oder Canibal Corpse gerne auf den Ohren hat, der findet hier einen sehr schönen Mix aus diesen und wird die 14 Minuten nicht bereuen.

 

Danke fürs Lesen und bleibt metallisch \m/

 

 

Christian Peeck

Moshpit Kombinat 2026

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