Asenblut Teasersongs Urgewalt
Was ist schon das Wochenende ohne gute Musik. Daher haben wir uns für euch, im Zuge des heutigen Releases, die Mannen von Asenblut und Sagenbringer mit „Der Druide“ auf die Ohren gepackt. Weil aber sprichwörtlich aller guten Dinge drei sind, haben wir noch „Tavernenrausch“ und „Urgewalt“ dazugekommen und verraten, ob wir nach den ersten Singles noch mehr Lust auf den Release des Asenblut Albums, das ebenfalls den Namen Urgewalt tragen wird, bekommen haben.
Der Anfang sei hier mit Tavernenrausch gemacht.
Der Track beginnt gleich druckvoll und macht sofort klar hier wird nicht gespaßt, hier wird gesoffen. Ein Trinklied das klar macht „die Weisheit liegt am Boden des Fasses“ und das nicht eher der Metkonsum eingestellt wird, bis die „Laternen gelöscht“ und die Helme ordentlich verbeult sind. Tetzels harter Guturalgesang ergänzt sich gut mit dem launigen Singsang der Jungs von Mittel Alta und sorgt so für ein beschwingtes Partyambiente.
Weiter geht’s mit Urgewalt.
Die tiefen Hörner, die mit schwerer Epic in den Song einführen, lassen erahnen, hier kommt was großes auf uns zu. Im weiteren Verlauf hält das Stück Sekunde für Sekunde das was es verspricht. Es scheint, als gilt für den Song selbst, die in ihm besungene Zeile „geboren aus des Sturmes Schlag“. Besonders deutlich wird das mit dem brachialen Gitarrensolo ab Minute 2:50. Eins der am besten gesetzten Soli, das ich seit langem gehört habe da es die Botschaft des Tracks: Standhaftigkeit im Angesicht des Sturms und so mancher Widrigkeit optimal unterstützt.
Zu guter Letzt der Song, wegen dem ihr euch bis hier her gequält habt: Der Druide
Schon die letzte Zusammenarbeit von Sagenbringer und Asenblut, nachzuhören auf dem Album, „Zwischen den Welten“ hat für Aufsehen gesorgt und große Spuren hinterlassen. Ob der Druide diese füllen kann oder lieber noch ein paar Kräuter für den Zaubertrank ernten sollte besprechen wir jetzt.
Hoch anklingende, melodische Gitarren führen gefühlvoll in das Stück bevor uns Tetzels tiefe Growls auf den Weg bringen. In diesem Song, ist unserer Meinung nach am deutlichsten zu hören,dass er stimmlich noch einmal einen Sprung nach vorne gemacht hat. Druckvoll und doch nie zu einnehmend trifft er nicht nur musikalisch, sondern auch atmosphärisch die ganzen vier Minuten über einen wohltemperierten Ton. Beide Sänger ergänzen sich sehr gut im Duett. Im Einzelgesang untermalen Haldruhirs leidenschaftliche Screams die melodische Härte des Stücks perfekt. Immer wieder begleitet von den schon am Anfang gehörten epischen Gitarren.
Für uns hat der Druide das, was einen guten Paganmetalsong ausmacht. Eine Ode an den Seidr, die Runen und alte Rituale, die zu keinem Zeitpunkt kitschig wirkt sondern mit Herz und Feuer Lust auf mehr macht.
Wir freuen uns auf den Release des Albums Urgewalt am 18.09.2026 und noch mehr, die fünf Berserker am Tag darauf im Hellraiser Leipzig zu sehen.
Wir werden berichten. Bis dahin grüßen wir aus der Pit und sagen bleibt metallisch. \m/